Kinderwagen ohne Schadstoffe im Vergleich

Kinderwagen Modelle ohne Schadstoffe im Vergleich

Wir haben die besten Modelle für Sie verglichen – Unseren Sieger Bergsteiger Capri finden Sie am Ende der Seite

Kinderwagen ohne Schadstoffe im TestFür Luxus Kinderwagen zahlen die Eltern ca. 1000 Euro oder sogar mehr. Denn „erste Klasse“ ist für das Baby gerade gut genug. So haben diese Kinderwagen erlesene Materialien, ein schickes Design, reichlich Beinfreiheit und eine bequeme Liegeposition. Doch sicher und komfortabel sind viele teurere Kinderwagen trotzdem nicht. Nur einer von 14 Kombikinderwagen mit Sitz und Tragetasche ist wirklich gut. Die anderen enthalten Schadstoffe oder engen das Baby ein. Zwei haben sogar mit mangelhaft abgeschnitten:

So enthalten die Schiebergriffe des Stokke kurzkettige Chlorparaffine. Diese machen Kunststoffe weich, aber es besteht der Verdacht, dass diese Krebs erzeugen. Die Mütter können die Schadstoffe mit der Muttermilch an ihr Baby weitergeben, da sie diese über die Haut aufnehmen.

Der Bezug des Joolz enthält polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Naphtalin ist einer davon. Dieser Stoff kann über die Haut in den Körper gelangen und kann vermutlich Krebs erzeugen.
Die EU verbietet aber seit 2012 diese Substanzen zu verwenden. Vor 5 Jahren schnitten noch zehn Kinderwagen im Vergleich mit mangelhaft ab wegen hoher Schadstoffwerte.

Naturkind verarbeitet natürliche Materialien

Den Rücken stützt eine Echtholzplatte, die Tragetasche ist mit Schurwolle statt Polyesterwatte gepolstert und die Schiebergriffe des Kinderwagens bestehen aus Kork statt aus Kunststoff. Hier beweist Naturkind, dass es auch ohne Schadstoffe geht. Doch keine Schadstoffe zu haben, reicht nicht für einen guten Kinderwagen. Das Kind muss darin natürlich auch komfortabel sitzen und liegen können. Wie viele andere Modelle auch, scheitert hier Naturkind an der kindgerechten Gestaltung. Platzmangel kann Babys Schlaf verhindern.

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Naturkind Kinderwagen ohne SchadstoffeEine optimale Liegefläche wäre 35 mal 78 cm. Aber deutlich enger oder kürzer oder sogar beides sind die meisten Tragetaschen. Zum Teil stehen dem Baby weniger als 30 cm in der Breite zur Verfügung.
Ist der Schlafplatz zu klein, kann es zur Folge haben, dass das Kind weniger Erholung und Schlaf findet, es reagiert unruhig und vielleicht sogar überreizt und fängt schnell das weinen an. Hat ein Kind dann noch Windel, Schneeanzug und Fußsack an, zwängen ihn diese Taschen regelrecht ein. Größere Babys können schon nach ca. vier Monaten in der Tragetasche mit den Füßen anstoßen, so kurz sind manche Aufsätze.
Das Baby braucht aber eine angenehme Schlafumgebung, egal ob zuhause oder unterwegs im Kinderwagen. Diese zu schaffen ist Aufgabe der Eltern. Babys schlafen 13 Stunden und länger pro Tag und im Schlaf regenerieren sie und verarbeiten das Erlebte.

Drei Kinderwagen mit Liegeproblem

Eltern schwenken dann auf die Sitzeinheit um, wenn die Tragetasche zu klein ist. Aber manche Sitze eignen sich erst für Kinder ab neun Monaten. Frühestens ab dem 7. Monat lernen die Kinder sich selber aufzusetzen. Vorher fehlt ihnen die Muskulatur dazu. Babys sollten bis dahin flach liegen. Sie können erst im Kinderwagensitz fahren, wenn sie sich alleine aufsetzen können.
So stellen sich Eltern dann die Frage: Soll man das Baby lieber in die Tragetasche zwängen oder doch verfrüht hinsetzen? Es ist daher wichtig, dass sich der Sitz für die Übergangszeit möglichst flach legen lässt. Nur dann schlafen die Kinder Rücken schonend und bequem. Joolz, Stokke und Bugaboo ignorieren dieses Liegebedürfnis. In den Modellen von den Anbietern die im Kundentest waren, sitzen die Kinder im festen Winkel von ca. 100 Grad.

Die Sitze sollten mit wachsen

Kinderwagen ohne Schadstoffe im TestMithilfe der „Kieler Kinder“ (Entwickelte Dummys für verschiedene Altersgruppen) hat die Stiftung Warentest die Sitze untersucht. Ca. 30 cm wachsen die Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Die Sitze sind in der Regel für diese Zeit ausgelegt. Komfort und Sicherheit sollte so ein Sitz den Kleinen und auch den Größeren bieten.
Die Ergebnisse: Die Fußstützen sollten mit wachsen, doch nur bei wenigen Kinderwagen lässt sich ihre Länge einstellen. Die meisten sind fest. Im Extremfall sind sie sogar so lang, dass kurze Beine haltlos in der Luft hängen. Andere Sitze sind zu tief. Für größere Kinder sind einige Rückenlehnen zu kurz, sodass der Kopf nicht abgestützt ist und über die Lehne hinaus ragt. Schmächtigere Kinder hingegen bräuchten in ihnen Kissen die den Sitz verkleinern.

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Auch Eltern brauchen Komfort bei einem Kinderwagen

Reichlich Schrittfreiheit, einfacher Umbau und Transport, aufrechtes Gehen und leicht erreichbare Körbe wären für die Eltern hilfreich. Denn auch die Eltern brauchen Komfort und müssen mit dem Kinderwagen zurechtkommen. Doch viele Modelle bieten dies nicht und die Eltern müssen sich dafür verbiegen.

Die Maße des zusammengeklappten Kinderwagens spielen unterwegs im Auto eine wichtige Rolle. Sehr viel Platz brauchen zusammengelegt der Knorr-Baby, Maxi-Cosi und der Hartan. Mit einem Handgriff falten lässt sich der Peg Perego und braucht zusätzlich auch noch den wenigsten Platz.

Die Schieberhöhe ist auch wichtig. So eignen sich die meisten Schieber nur für kleine bis mittelgroße Erwachsene. Wenn Leute über 1,80 Meter sind, laufen sie krumm. Für Kleine und auch für große Eltern eignen sich nur zwei Kinderwagen gut.

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