Kinderwagen für Behinderte

Spezielle Buggys für behinderte Kinder 2022

Auch Eltern mit einem beeinträchtigten Kind möchten, dass ihr Baby am Alltagsleben teilhaben kann. Dazu sind behinderte Kinder allerdings auf Hilfe angewiesen. Besonders wenn es um das Bestreiten einer langen Strecke geht. Ein nützlicher Begleiter bei diesem Vorhaben ist ein sogenannter Rehabuggy oder ein Reha-Kinderwagen. Dieser ist etwas flexibler ist als der erstgenannte. Diese Rehawagen sehen i.d.R. wie ein ganz normaler Wagen aus. Jedoch können sie Kindern mit Behinderung ab einem halben Jahr ein Stück mehr Lebensfreude bieten.

*Zum Reha-Kinderwagen: Hypno 2*

Ein spezieller Kinderwagen hat viele Vorteile

Kinderwagen für BehinderteOft starten Eltern eines behinderten Kindes zunächst mit einem herkömmlichen Buggy. Im Verlauf der ersten Monate merken Eltern jedoch schnell, dass es für den Nachwuchs besser wäre, einen speziellen Buggy zu nutzen. Diese Kinderwagen, die nicht der Produktion „von der Stange“ entsprechen, haben gewisse Eigenschaften.

Solche Benefits erleichtern den Kleinen das Leben. So gibt es z.B. Rehabuggys und –Kinderwagen, deren Rückenlehne schräg gestellt werden kann. Damit schläft das Kind besser. So entsteht ein positiver Nebeneffekt für Eltern und Kind. Von Anfang an wird dieser Buggy verwendet. Schließlich gehen die behinderten Kinder im späteren Alter selbstverständlich und selbstbewusst mit ihrer Behinderung um. Auch der Rollstuhl wird selbstverständlich.

Rehabuggys und Reha-Kinderwagen

Generell weist ein Rehabuggy keine großen Verstellmöglichkeiten auf. Da der Wagen im Vorfeld an das Kind angepasst wurde. Das bedeutet in der Praxis, dass man das Kind lediglich in den Wagen legen bzw. setzen und anschließend festgurten kann. Allerdings sind die Ansprüche an solch einen Kinderwagen genauso individuell wie die Krankheitsbilder der Babys bzw. der Kinder.

Aus diesem Grund entwickelte man den Reha-Kinderwagen, welcher, wie bereits angedeutet, flexibler ist als ein üblicher Rehabuggy. Im Folgenden sollen ein Modell eines Rehabuggy und ein Modell eines Reha-Kinderwagen näher beleuchtet werden. Anhand dieser Beschreibung wird auch der Unterschied zwischen den beiden Typen von Kinderwagen deutlicher.

*Zum Reha-Kinderwagen: Hypno 2*

Der Rehabuggy „Bingo“

Der Bingo weist ein Federungssystem namens MDF auf. Dieses absorbiert Stöße aus allen Richtungen und erlaubt eine diagonale Nachgiebigkeit des Fahrgestells. Dieser Faktor ist besonders hilfreich, wenn der Buggy im Gelände verwendet wird. Außerdem ist das Federungssystem justierbar sowie auf das Gewicht des Babys einstellbar. Dadurch können u.a. TonusRehabuggy Bingo für Behinderte auslösende Stöße vermieden werden.

Das individuelle Polstersystem (IPS) des Rehabuggy Bingo garantiert außerdem ein Höchstmaß an Komfort für das behinderte Baby: Durch die herausnehmbaren Polster im Kopf-, Rücken- und Sitzbereich können maßgefertigte Polsterungen eingesetzt werden. Auf dieser Grundlage beruht auch das sogenannte AIRFLEX-Kid System. Hierbei handelt es sich um ein Luftpolstersystem, welches aus mehreren Luftkammern besteht. So wird eine exakte Positionierung als auch ein dynamisches Sitzen des Kindes ermöglicht.

Darüber hinaus zeichnet sich der Rehabuggy durch eine 45-Grad-Sitzkantelung aus. Diese erlaubt eine Neigung ohne, dass die Kippstabilität beeinträchtigt wird. Und auch das spezielle System an Hebeln und Schiebern macht den Bingo zu etwas besonderem. Dieses System sorgt für ein simples Zusammenfalten des Wagens und garantiert ein äußerst geringes Packmaß.

Der Reha-Kinderwagen Otto Bock Kimba Spring und die Variante Kimba Cross

Die Grenzen zwischen einem Rehabuggy und einem Reha-Kinderwagen sind zum Teil fließend. Der Kimba Spring und der Kimba Cross können aber als ein definitiver Reha-Kinderwagen bezeichnet werden. So ist der Spring enorm wendig und somit auch für die Innenstadt und sogar für Innenräume geeignet. Der Cross ist hingegen der ideale Partner für Eltern mit einem behinderten Kind für den Outdoor-Bereich. Gemeinsam ist den beiden Wagen, dass sie den individuellen Bedürfnissen von Kindern mit Beeinträchtigung gerecht werden.

Zudem verfügen sie über ein ansprechendes Design. Der Härtegrad der Federung kann verstellt werden. Desweiteren lassen in Sachen Sitzkomfort die Otto Bock Kinderwagen kaum Wünsche offen. Eltern können sowohl die Sitzneigung als auch die Sitzbreite und die Sitzrichtung für das Kleine anpassen. Einen kompletten Test zu diesen beiden Wagen finden Eltern in diversen Ausgaben des Magazins „Handicap“. Eines sei aber bereits verraten: Die beiden Wagen haben in verschiedenen Tests in den Jahren 2022 gut abgeschnitten. Und das nicht zuletzt aufgrund der hohen Sicherheit, die Sie für das Kleine bieten.

*Zum Reha-Kinderwagen: Hypno 2*

Was gilt es bei der Anpassung eines Wagens zu beachten

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Reha Buggy HYPO new

Die Anpassung eines Kinderwagens oder eines Buggy für beeinträchtigte Kinder wird in der Regel zusammen mit dem behandelnden Therapeuten vorgenommen. So ist es Eltern stets empfohlen, eng mit dem Therapeuten ihres Kindes zusammenzuarbeiten. Da Babys und Kinder schnell wachsen, ist eine regelmäßige Justierung eines Experten notwendig. Schließlich möchte man, dass sich auch das behinderte Kind wohlfühlt. So sollte die Einstellung des Kinderwagens ca. einmal in einem halben Jahr überprüft werden. Dabei ist die Faustregel, dass die Abstände zwischen den Überprüfungen mit dem ansteigenden Alter des Kindes zunehmen.

Wer übernimmt die Kosten für diese spezielle Art von Kinderwagen für behinderte Kinder?

Die Kosten für einen Reha-Kinderwagen und für einen Rehabuggy übernimmt i.d.R. die gesetzliche Krankenversicherung. Als sogenannte nachrangige Kostenträger kommen in Einzelfällen auch das Sozialamt, der Landschaftsverband und die anderen gesetzlichen Träger für die Kosten auf und bieten weitere Hilfe an. So kommt es nur sehr selten vor, dass Eltern eines behinderten Kindes den Buggy selber bezahlen müssen – zum Glück kann man nur sagen, wenn man die Preise berücksichtigt.

Rehabuggys und Reha-Kinderwagen: Fazit

Ein solcher Kinderwagen ist ein nützliches Hilfsmittel für Menschen, die mit einer Behinderung umgehen müssen. Zudem gibt es passendes Zubehör für das beeinträchtigtesolcher Buggy für Behinderte Kind. Eltern sollten stets den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen und sich so viele Informationen zum Thema suchen wie möglich. Ein entsprechender Buggy kann über mehrere Jahre genutzt werden. Dadurch wird die Versorgung behinderter Kinder erleichtert. Weiterhin lohnt es sich, Angebote der verschiedenen Hersteller zu beachten. So kann Geld gespart werden.

Diese Infos findet man nach dem Registrieren meist auf der Startseite der Internetpräsenz. Und oft gibt es auch Vergünstigungen für hilfreiche Produkte, die die Mobilität beeinträchtigter Menschen erhöhen. Dazu gehören zum Beispiel Rollstühle oder Orthesen. Die jeweilige Firma verfügt zudem über einen Service der Eltern gerne berät. Darüber hinaus gibt es diverse apps, die der liebenden Mutter eine Übersicht über solche Angebote geben und weitere Hilfen bieten. Mittlerweile gibt es auch das ein oder andere Forum (siehe z.B. Facebook) und verschiedene Prospekte zu diesem Thema.

*Zum Reha-Kinderwagen: Hypno 2*

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