Buggy Test 2017

Buggy Test 2017

Buggy Test
Bester Buggy im Test: Quinny Zapp Xtra

Der Kinderwagen sollte sicher, komfortabel und funktional sein, deswegen ist die Wahl des richtigen Kinderwagens/Buggys von großer Bedeutung. Wichtig ist auch, dass die sicherheitstechnischen Faktoren stimmen.
Es gibt bis zu 1000 Modellen von ca. 100 verschiedenen Herstellern. Zuerst einmal geht es hier um den Preis und dann um die Handhabung der Kinderwagen. Natürlich auch um die Stabilität und den Komfort für das Kind.


Alle Buggys müssen eines erfüllen, sie müssen platzsparend und stabil sein, damit auch der Transport einfach und schnell geht. Egal ob es ein günstigerer Buggy für ca. 30 Euro ist, oder ob es um einen teuren Buggy geht.
Wichtig ist, wie ein Buggy eingesetzt werden soll, ob einfach nur für das Auto oder doch für die Natur und für die Stadt. Denn auch davon kann man es abhängig machen, welches Modell das Richtige ist. Aber die meisten Eltern verlassen sich doch auch gerne auf die Meinung und Erfahrungen anderer Eltern.

*Zur Buggy Empfehlung: Quinny Zapp*

Im Vormarsch ist der Kombikinderwagen

Wenig Platz sollte ein Buggy brauchen und auch schnell verstaut sein. Es gibt mittlerweile auch Kombikinderwagen die sich schnell zu einem Sportwagen umbauen lassen. In nächster Zeit werden auch sicherlich noch einige solche Modelle kommen.
Die Kinderwagen die sich schnell zu einem Kindersitz für das Auto oder zu einem Jogger umbauen lassen, sind mittlerweile auch sehr im Trend.

Der Umbau soll natürlich nicht kompliziert sein, da schauen die Eltern auch genau drauf. Am besten ist es, wenn sich diese schnell und mit wenigen Handgriffen umbauen lassen.
Modelle zwischen 150-200 Euro sind sehr beliebt. Hieran kann man sehen dass auch der Preis die Kaufentscheidung der Eltern ausmacht.

Was sollte vor dem Kauf eines Buggy alles beachtet werden?

Frau fährt mit Kinderwagen BuggyDie Räder, das Gestänge, die Konstruktion und das Material des Buggys sind selbstverständlich immer wichtig.
Soll der Buggy auch zum Sport mitgenommen werden, oder ist er nur zum Einkaufen und für die Stadt gedacht?

Es sollte auch beachtet werden, wie Sie den Buggy einsetzen wollen. Denn es entscheidet sich dann was der Buggy alles mitmachen, bzw. leisten soll. Man sollte sich natürlich auch überlegen ob es evtl. ein Kombiwagen sein soll.

*Zur Buggy Empfehlung: Quinny Zapp*

Die Schadstoffmenge und die Stabilität legt die europäische Norm EN 1888 fest. Auf diese sollte beim Kauf unbedingt geachtet werden. Es möchte niemand sein Kind in Gefahr bringen z.B. durch einen schlecht verarbeiteten Buggy. Deshalb sollte kein Buggy ohne dieses Siegel gekauft werden, denn dann besteht die Gefahr dass der Buggy schädliche Stoffe enthalten kann, oder der Buggy nicht stabil ist.

Vorsicht bei Billig Modellen

Ein Buggy für ca. 25 Euro ist nur für kurze Einsätze gedacht, da das Baby in diesen nicht immer gut sitzt. Das Schlafen kann für das Kind hier auch unbequem oder auch ganz unmöglich sein, weil diese am Rückenteil nicht verstellbar sind.

Natürlich besitzen die Modelle mit der europäischen Norm EN 1888 einen Sicherheitsgurt und man kann in der Regel auch noch Zubehör wie z.B. ein Netz für kleinere Einkäufe oder einen Regenschutz dazu kaufen. Bei den günstigeren Buggys ist dies meistens nicht möglich.
Wichtig ist auch immer die Größe der Räder. Es müssen große und belastbarere Räder sein, wenn der Buggy viel mit in die Natur z.B. in den Wald mitgenommen wird. Kleinere Räder genügen hingegen für die Stadt. Wichtig ist auch eine einfache Handhabung des Buggys. Damit der Buggy auch mitgenommen werden kann, spielt natürlich auch der Platz eine große Rolle.

Frauen achten auf Funktionalität

Buggy Knorr Vero TestDer Knorr-Baby Sportwagen Vero ist z.B. gerade beim Einkaufen zu empfehlen. Bei diesem Wagen lassen sich nämlich so einige Einkäufe in den Korb verstauen.

Denn Frauen achten mehr auf die einfache Handhabung des Buggys und wie gut Einkäufe verstaut werden können. Sie legen dabei weniger Wert auf das gute Aussehen des Buggys.
Der Knorr-Baby Sportwagen Vero wird sehr gerne gekauft.

Der Preis ist hier mit ca. 110 Euro auch recht günstig. Wichtig ist auch wie gut das Baby in dem Wagen sitzt und wie einfach sich dieser in die Liegeposition stellen lässt. Genau diese Kriterien werden von diesem Buggy erfüllt. Zudem erleichtern die Räder auch noch das Schieben.

*Zur Buggy Empfehlung: Quinny Zapp*

Buggy Test QuinnyBeim Quinny Zapp Xtra kann man schon am Preis sehen, dass Komfort groß geschrieben wird. Dank Hydrauliksystem klappt sich dieser sogar automatisch auf. Im Preis ist aber auch das Zubehör mit enthalten, wie z.B. der Sonnenschutz, das Regenverdeck oder der Einkaufskorb.

Dieser Buggy hat schon sehr viel zu bieten und ist auch für mehr als nur für die Stadt geeignet. Auch eine Luftpumpe gehört zum Lieferumfang von diesem Modell, da die Räder aufgepumpt werden können. Wenn die Rückenlehne verstellt wird, wird das Baby bestimmt nicht wach, da das einfache Verstellen der Rückenlehne und die einfache Handhabung hier überzeugen. Jeder Kindersitz für das Auto kann hier eingesetzt werden, deswegen ist dieser Wagen auch bei den Verbrauchern so beliebt.

Leicht und wendig soll er sein

Peg Perego Classico Fire BuggyDas Treppentragen und das Verladen erleichtert der Peg Perego Classico Fire, da er bei den Verbrauchern damit punktet dass dieser Wagen sehr leicht ist. Er ist auch nicht nur für die Stadt geeignet, da er sehr wendig ist.

Der Buggy kann sogar mit einer Hand zusammengeklappt werden, was gut ist, wenn das Kind z.B. mal auf dem Arm getragen werden muss. Auch größere Frauen können diesen Wagen noch bequem schieben, da die Griffe verstellt werden können.

Es ist auch wichtig, wie gut sich der Wagen reinigen lässt. Bei diesem Buggy kann der Bezug abgenommen und von Hand gewaschen werden wenn das Baby einmal kleckert.

Im Jahr 2016 waren Kombikinderwagen im Test. Vom Säugling bis zum Kleinkind kann man diese Kinderwagen einsetzen. Es wurde hier nicht nur getestet ob diese stabil sind und alle Versprechen halten, sondern es wird hier auch noch auf Schadstoffe untersucht. Deshalb geht der Test den Wagen an die Substanz. Denn auch wenn die Verarbeitung oft die höchste Punkzahl erhalten hat, ist das Ergebnis des Tests immer noch nicht besonders gut.

*Zur Buggy Empfehlung: Quinny Zapp*

Sieger im Test sind die teuersten Modelle

Buggy Test
Bester Buggy im Test: Quinny Zapp Xtra

Der Quinny Zapp Xtra ist gut lenkbar und wendig und weißt auch nur sehr wenige Schadstoffe auf. Deswegen bekam her hierbei die Note gut. Allerdings liegt hier mit ca. 190 Euro der Preis schon eher im höheren Bereich. Ein Vorteil ist hier, dass das Baby immer im Blickfeld ist, da man den Sitz in der Höhe verstellen kann.
Der Hauck Roma Buggy, der etwas günstiger ist mit ca. 130 €, hat einige sehr gute Materialien, bekam aber auch die Note gut. Hier ist der Bezug aus Biobaumwolle, der Sitz vom Kinderwagen ist mit Schurschafwolle aus Biotierhaltung gefüllt und die Griffe sind aus Kork. Auch die Schadstoffbelastung hielt sich absolut im unteren Bereich.
Beide Buggys liegen in der Bewertung gleich, da die Buggys von der Handhabung gleich gut sind.

Sehr gute Hersteller sind hier:

  • Joie
  • Hauck
  • Moon
  • Cybex
  • ABC Design

*Zur Buggy Empfehlung: Quinny Zapp*

Sehr gut im Praxistest, aber doch nur die Note befriedigend

In der Handhabung bekamen der Hartan Lite und auch der Teutonia Be You ein sehr gut.
Der Hartan Lite überzeugte mit feststellbaren Schwenkrädern. Deswegen kann dieser auch gut im Auto verstaut werden.
Die schwenkbaren Vorderräder und zusätzlich die großen Hinterräder überzeugten beim Teutonia Be You.
Es konnte aber leider keine bessere Note als befriedigend gegeben werden, auch wenn beide im Praxistest und auch in der Handhabung überzeugten, denn beide Kinderwagen kamen dann bei dem Schadstofftest nur auf befriedigend. Sie waren beide mit chlorierten Verbindungen, Phthalaten, PAK und phosphororganischen Verbindungen belastet. Im Labor wurden beim Hartan Lite sogar auch noch organische Aufheller nachgewiesen.

Safety First Peps Buggy TestberichtDer Safety 1st Peps überzeugte mit festen Rädern, die für das Land und auch für die Stadt geeignet sind, aber es mussten leider auch hier wieder bei den Schadstoffen Punkte abgezogen werden. Schädliche Inhaltsstoffe wie Ersatzweichmacher, chlorierte Verbindungen, halogen-organische Verbindungen und optische Aufheller wurden hier im Labor gefunden.

Es ist wirklich nicht gut für die Kinder, wenn der Kinderwagen solche Schadstoffe enthält. Denn jeder weiß, dass die Kinder gerne auch mal was mit dem Mund und der Zunge probieren. Solche schädlichen Inhaltsstoffe können somit dann in die Körper der Kinder gelangen.

Diese Buggys sind im Test durchgefallen

Folgende Kinderwagen sind hier durchgefallen: Bugaboo Cameleon 3, Wonderwalk und der Maxi-Cosi Mura 4. Besonders gefährliche Schadstoffe, wie z.B. einen Weichmacher, der die Schilddrüse und die Hirnanhangdrüse schädigen kann wurden in dem Kinderwagen Maxi-Cosi Mura 4 gefunden. Zudem wurde hier auch noch der Farbstoffbaustein Anilin gefunden. Es steht im Verdacht, dass dieser Krebs verursachen kann.
Der Kinderwagen Bugaboo Cameleon 3 und der Wonderwalk vielen im Praxistest so wie auch im Schadstofftest vollkommen durch. Die Schiebevorrichtung brach hier beim Test und der Kinderwagen kann unbeabsichtigt zusammen klappen.
Alle 3 Kinderwagen sind damit beim Test durchgefallen und bekamen ein absolutes Mangelhaft. Niemand möchte sein Kind in so einen Kinderwagen setzen.

Es sind nicht alle Kinderwagen schlecht

Buggy mit TravelsystemAnsonsten sind alle Buggys gut für den Alltag geeignet, was die Verbraucher selbst und auch der Ökotest festgestellt haben. Die Entscheidung haben letztendlich natürlich die Benutzer, da diese ja auch entscheiden wie teuer so ein Wagen sein darf.

Da Verbraucher ja kein Labor zur Verfügung haben, sieht hier die Bewertung natürlich dann auch etwas anders aus. Sie müssen sich auf die Angaben der Hersteller verlassen. Natürlich werden aber von den Herstellern keine Angaben von den enthaltenen Schadstoffen gemacht.

Doch genau das würde die Verbraucher sehr interessieren. Mindestens genauso wie die Handhabung und die Stabilität. Es gibt aber leider immer noch zu viele Schadstoffe, die dann die Laune am Kauf des Kinderwagens ganz schön vermiesen können. Es wäre hier noch einiges zu verbessern bei den Herstellern, auch wenn sich die Schadstoffe in der Regel in engen Grenzen halten. Bis auf die durchgefallenen Modelle haben alle Hersteller im Thema Sicherheit aufgeholt.

*Zur Buggy Empfehlung: Quinny Zapp*

Für jeden Geschmack gibt es den richtigen Buggy

Alle Buggys sind einfach in der Handhabung und sicher, doch hier könnten aber die Schadstoffe noch verringert werden. Ein Entscheidungskriterium beim Kauf kann dann auch noch die Vielseitigkeit und das Aussehen sein.
Die teuersten Wagen sind natürlich die Besseren, doch es gibt in allen Preisklassen gute Wagen.

Buggy Test
Bester Buggy im Test: Quinny Zapp Xtra

Bei Ökotest und den Kunden ist aber auch das Mittelfeld nicht durchgefallen. An Farben gibt es bei den Buggys wirklich alles. Da bleiben keine Wünsche offen. Alle Stoffe können gewaschen werden, deswegen ist auch in der Regel die Reinigung recht einfach.
Es sind immer noch die gleichen Hersteller die führenden. Nur das Aussehen hat sich vielleicht etwas geändert. Die Kunden selber finden schnell die Schwachstellen im Praxistest, deswegen lohnt es sich für Verbraucher immer noch, die Tests und Kundenmeinungen zu lesen.

Als Fazit kann man sagen, dass die Modelle alle den Anforderungen entsprechen. Den geeigneten Buggy auszusuchen liegt deshalb immer noch an den Verbrauchern.

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