Welcher Joggerkinderwagen kann im Test überzeugen?

Joggerkinderwagen – der Kinderwagen als Trainingsgerät

Unsere Empfehlung für Sie

Wir haben die besten Modelle für Sie gefunden – Wir empfehlen unseren Testsieger Britax Römer BOBsports – den Testbericht finden Sie weiter unten

Joggerkinderwagen Test Sportliche Eltern und Liebhaber des Joggens erwarten mehr von einem Jogger Kinderwagen, als ihn lediglich gemütlich durch die Stadt zu schieben. Hier steht nicht nur die Alltagstauglichkeit im Vordergrund, sondern vor allem der Geradeauslauf des Kinderwagens.

Ebenso sind eine Spurstabilität und ein gutes Abrollverhalten nötig. Neben den Jogger Eigenschaften muss der Kinderwagen aber auch für die normale Nutzung geeignet sein, weshalb hier meistens Kompromisse gefragt sind. Mit dem Kinderwagen muss man natürlich auch Einkaufen gehen können. Diesem Spagat zwischen Alltagskinderwagen und Joggerkinderwagen haben sich einige Hersteller angenommen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn ein reiner Dreiradkinderwagen ist noch nicht automatisch ein Joggerkinderwagen.

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Echte Jogger-Kinderwagen – große Laufräder, langer Radstand

Handelt es sich um einen echten Kinderwagen für Jogger, dann fallen vor allem der lange Radstand und die bis zu zwanzig Zoll großen Laufräder auf. Ebenso sind die Luftreifen meist gefedert und auch im Allgemeinen muss der Kinderwagen über ein gutes Federungssystem verfügen. Durch die großen Räder wird eine große Aufstandsfläche gewährleistet, sowie ein besseres Abrollverhalten und ein guter Bodenkontakt in unwegsamerem Gelände. In der Regel sind Joggerkinderwagen Dreiradkinderwagen und durch die drei Räder wird die Spurstabilität erhöht. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Vorderrad festgestellt ist, bzw. wenn es schwenkbar ist, auch festgestellt werden kann. Bevor man sich einen Jogger Kinderwagen kauft, sollte man mit diesem immer eine Proberunde drehen und so das Fahrverhalten ausprobieren. Wie Warentests zeigen konnten, sind die Bemühungen, alltagstaugliche und Sportkinderwagen perfekt miteinander zu vereinen, meist vergebens. Speziell am Geradeauslauf scheitern die Hersteller in der Regel.

Der Testsieger: Der Britax Römer BOBSport Utility im Test

Meister im Gelände

Auf dem Markt wird der Sport Utility unter der Marke Bob von Britax Römer vorgestellt. Der Dreiradkinderwagen ist äußerst robust und ein Teil der BOB Produktreihe. Diese Produktreihe richtet sich speziell an sportliche und aktive Eltern. Dank des geländetauglichen Fahrwerks mit Stoßdämpfern und einem einstellbaren Federungssystem ist der Kinderwagen sogar für raues Gelände geeignet.

Handbremse für die Sicherheit!

Britax BOB Sport JoggerEine Handbremse muss sein und deshalb fehlt sie auch bei dem BOB nicht. Die Handbremse ist vor allem wichtig, wenn der Kinderwagen bergab rollt, jedoch genauso, wenn man plötzlich bremsen muss. Bei den Reifen hat der Hersteller komplett auf Geländegängigkeit gesetzt. Mit drei großen Lufträdern, die alle über ein spezielles Geländeprofil verfügen, kommt der Kinderwagen spielend über Stock und Stein. Der Kinderwagen reiht sich so in die wenigen Modelle ein, die wirklich für das Gelände geeignet sind und nicht nur danach aussehen.

Zugelassen für Inline Skaten und Joggen

Bob hat dem Sport Utility alles nötige mitgegeben, um Kind und Jogger glücklich zu machen. Optisch liegt der Buggy schon sehr nahe an den leichten Babyjoggern und verfügt ebenfalls über einen längeren Radstand. Der Hersteller gibt an, dass der Babyjogger direkt für das Inline Skaten und das Joggen geeignet ist. Die auffälligsten Merkmale sind die fehlende Hinterachse und das feststehende Vorderrad. Durch diese Eigenschaften soll auch raues Terrain gut befahren werden können. Auch wenn es viele Joggerkinderwagen gibt, so sind letztendlich doch nur wenige wirklich für das Joggen geeignet. Bei dem Sport Utility scheint es eine Ausnahme zu sein.

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16 Zoll Reifen für optimale Geländegängigkeit

Im Test muss noch nachgewiesen werden, wie gut sich der Joggerkinderwagen im Gelände wirklich verhält. Ziemlich sicher ist jedoch, dass die großen Luftreifen relativ wartungsarm sein werden, denn dafür sind sie prädestiniert. Über die Praxis liegen leider noch keine Meinungen und Bewertungen von Kunden vor, doch diese werden bald folgen. Schön ist an dem Kinderwagen auch das große Sichtfenster im Verdeck. Dadurch hat der Elternteil seinen Nachwuchs stets gut im Blick.

Das Test Fazit:

Wer aktiv ist und Sport liebt, für den scheint der BOB die erste Wahl zu sein. Der Kinderwagen ist aber rein für den Sportbereich geeignet, wenn man den Kinderwagen auch in der Stadt nutzen will, dann wird er sich hier als unflexibel und sperrig erweisen. Für rund 550 Euro ist der Zweitkinderwagen noch recht teuer und ob man sich die Investition wirklich leisten will, sollte man sich genau überlegen.

Immer sportlich unterwegs

Joggerkinderwagen für FahrradanhängerWenn man joggt, dann will man nicht ständig beide Hände am Kinderwagen haben, sondern dem Wagen eher gelegentlich einen Schubs geben. Gerade dann ist es wichtig, dass der Sportkinderwagen in der Spur bleibt. Kommt es hier zu einem Drall nach links oder rechts verliert man schnell die Freude am Sport. Mischformen wie der Baby Jogger F.I.T. sind eher für das gelegentliche Joggen geeignet, dafür sind sie aber auch gut zum Einkaufen usw. nutzbar. Der Performance Single ist zum Laufen sehr gut geeignet, für den normalen Alltag mit Einkaufen etc. eher nicht.

Die Dreiradkinderwagen: Nur einige sind wirklich ihr Geld wert!

Wenn man auf der Suche nach einem sportlichen Dreiradkinderwagen ist, der quasi ein Allrounder ist, dann hat man eine deutlich bessere Auswahl. Verschiedene Hersteller wie Allmountain Buggy, Dreamer Design oder TFK bieten den sportlichen Eltern eine recht gute Auswahl an Dreirad-Kinderwagen an. Die Dreiradkinderwagen sind stadttauglich, gut ausgestattet und lassen sich darüber hinaus leicht transportieren. Bei einem Preis von rund 400 Euro und aufwärts muss man dafür aber auch einiges Ausgeben. Noch dazu wenn man bedenkt, dass es sich bei den Produkten um Allrounder handelt, die in keiner Kategorie wirklich exzellent sind, sondern eher alles ein bisschen können.

Achtung bei der Bordsteinkante

Die Dreiradkinderwagen neigen z.B. bei Bordsteinkanten schnell zum kippeln und durch die Chassis wird ein weit ausholender Schritt für den Schieber manchmal unmöglich. Wenn man damit leben kann und man nur ab und zu Joggen oder Laufen gehen möchte, dann muss man bei diesen Jogger Kinderwagen jedoch unbedingt auf einige Sicherheitsextras achten.

Sportkinderwagen müssen unbedingt mit einem Frontbügel und einem Fünfpunktgurtsystem ausgestattet sein. Darüber hinaus muss der Joggerkinderwagen oder Joggerbuggy über eine Bremse und eine sehr stabile Konstruktion verfügen. Damit man mit dem Kinderwagen auch im Gelände joggen kann, sollte ein effektives Federungssystem vorhanden sein, damit das Kind nicht zu sehr durchgeschüttelt wird. Für eine gute Abfederung sollten es auch Luftreifen mit einem Eigenfederungssystem sein. Für einen hohen Schiebekomfort sollte sich auch der Schieber an sich verstellen lassen und der Schwerpunkt des Kindes sollte nicht allzu weit vor der Hinterachse sein. Dadurch wird eine gute Manövrierfähigkeit gewährleistet.

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Sportgeräte für das Gelände – Terrain von Mountain Buggy

Bester JoggerkinderwagenIm Jahr 2016 wurde der Dreirad Liegebuggy Terrain im Design überarbeitet, bei der Fertigungsqualität und den bewährten Funktionen hat sich jedoch nichts geändert. Bei dem Kinderwagen handelt es sich um ein wirkliches Sportgerät und nicht nur um einen leichten Sportler. Der Kinderwagen lässt sich auf allen möglichen Untergründen gut manövrieren und somit hat er die Bezeichnung Offroader durchaus verdient. Sein Gegenspieler für den Stadtgebrauch ist der Urban Jungle.

Vorderrad schwenkbar und einstellbarer Geradeauslauf

Der Terrain kommt mit einem speziellen Highlight und zwar lässt sich bei ihm das Vorderrad in drei verschiedene Positionen einstellen. Wird es auf schwenkbar eingestellt, ist er wendig, ähnlich wie der Urban Jungle und somit in der Stadt der perfekte Begleiter. Die zweite Position ist für eine höhere Spurtreue in unebenem Gelände ausgerichtet. Genauso ist der Geradeauslauf einstellbar, eine Innovation! Der Buggy bietet viel Bewegungsfreiheit und die Sitzbreite ist trotz der schmalen Ausführung für ein normal großes Kind ausreichend. Da der Buggy zum Travelsystem erweitert werden kann, wurde er im Test nochmals gelobt. Bei Amazon ist der Kinderwagen derzeit für rund 670 Euro inklusive der Versandkosten erhältlich.

Der Terrain und der Urban Jungle im Vergleich

Schwenkbare Räder des JoggerkinderwagenWenn man sich für den Terrain entscheidet, dann muss man sich auf ein paar Unterschiede zum geländegängigen Urban Jungle gefasst machen. Der Kinderwagen hat einen Radstand von 63 cm und ist somit um einiges länger als der Urban Jungle. Der Terrain ist viel mehr auf den Geradeauslauf ausgelegt und verfügt über eine gute Federung. Des Weiteren ist er mit einem höhenverstellbaren Griff und einer Handbremse ausgestattet. Der Jogger Kinderwagen ist somit perfekt für das Joggen ausgelegt. Die 16 Zoll Räder mit 40 cm sind ebenfalls größer als die des Urban Jungle. Im Vergleich zu dem Performance Single sind sie jedoch weniger schmal und sie punkten mit guten Fahreigenschafen sowie einer großen Robustheit. Kopfsteinpflaster, sandige Böden, Wurzeln oder Schotterwege machen dem Terrain nichts aus und er bleibt immer gut auf Kurs.

Kann von der Bordsteinkante gut angehoben werden

Durch die agile Geometrie kann der Terrain auch noch an anderer Stelle punkten. Im Vergleich zu anderen Dreiradkinderwagen lässt er sich von Hindernissen sehr gut anheben. Das ist vor allem dem geringen Gewicht geschuldet. Leicht ist der Kinderwagen wegen seines Aluminiumrahmens. Für das leichte Anheben ist auch der tiefe Schwerpunkt verantwortlich, wo andere Buggys nämlich 22 kg Belastung auf den Lenker benötigen, kommt der Terrain mit 6 kg aus. Das Gesamtgewicht des Buggy liegt bei 13 kg und somit kann er auch in unwegsamem Gelände gut manövriert werden. Bei der Stabilität muss man aber trotzdem nicht mit Einbußen rechnen.

Der beste Joggerkinderwagen im Test:

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