Warum mag das Baby den Kinderwagen nicht

Warum mag das Baby den Kinderwagen nicht?

Junge Eltern stellen sich viele Fragen im Leben ihres neuen Eltern Daseins. Plötzlich geschehen Dinge, die scheinbar in keinem Ratgeber erwähnt werden. Eine davon könnte sein, warum das Baby den Kinderwagen nicht mag.

Tagtäglich sieht man hunderte Eltern mit ihren Kindern spazieren fahren. Die Kinder schlummern fröhlich im Wagen oder beobachten die Umgebung. Wenn das eigene Baby das nicht möchte, ist hier natürlich Frust vorprogrammiert. Das muss nicht sein. Dieser Artikel soll die Frage einigermaßen beantworten, so dass die Ausfahrt wieder Spaß macht.

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Möglichkeit Nummer 1: Das Baby braucht mehr Nähe

Warum mag das Baby den Kinderwagen nichtEs gibt Babys die viel Nähe brauchen. Und andere, die seelenruhig alleine schlafen und sich im Kinderwagen beschäftigen. Sollte dies der Fall sein, gibt es eine einfache Lösung. Das Baby in einem Tragetuch tragen und den Kinderwagen zu Hause lassen.

Ein Tragetuch hat mehrere Vorteile. Es fördert das Vertrauen zu den Eltern und man erspart sich viele Aufzüge in der Öffentlichkeit. Mit einem Baby im Tragetuch ist der Alltag um ein Vielfaches einfacher als manche denken. Ein Kinderwagen ist sperrig, benötigt überall Platz und ist auf einen Aufzug angewiesen. Besonders mühsam ist es in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Alleine der Stress, einen passenden Platz in der U-Bahn zu finden, überträgt sich auf das Baby, welches im Endeffekt unruhig wird.

Auf ihr Baby kommt es an

Manche Kinder sind hier sehr sensibel. Deswegen lohnt es sich, das Baby gleich in einem Tuch zu tragen. Experten sind sogar der Meinung, dass Kindern unter 2 Jahren der Körperkontakt mehr als gut tut. Keine Angst, dass das Baby irgendwann nicht mehr loslässt. Die Phase kommt von alleine. Dann, wenn es rund herum viel zu entdecken gibt, sitzen Kinder gerne im Kinderwagen und beobachten ihre Umgebung. Irgendwann gefällt es dem Kleinkind nicht mehr in der Trage, weil es sich mehr bewegen möchte. Dann ist der richtige Zeitpunkt für einen neuen Versuch gekommen. Solange das Baby leicht ist, sollte es kein Problem sein, es im Tragetuch zu tragen.

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Möglichkeit Nummer 2: Das Baby hat Blähungen oder Schmerzen

Viele Babys werden im Liegen unruhig, wenn Sie mit Blähungen zu kämpfen haben. Falls dies öfter nach dem Essen vorkommt, sollte das Baby noch einmal ein Bäuerchen machen. Bei schlimmen Koliken ist es ratsam, auf Fencheltee oder spezielle Babyteesorten zu Kinderwagensetzen.

Diesbezüglich unbedingt einen Kinderarzt fragen, welcher Tee empfehlenswert ist. Eventuell hilft es auch, das Baby in den Kinderwagen zu legen und dort das Bäuchlein zu massieren. Dadurch nimmt das Kind war, dass es im Kinderwagen beruhigt wird und sich kurze Zeit wohler fühlt.

Man darf nicht vergessen, dass das Unterbewusstsein bereits bei Kleinkindern und Babys ausgeprägt ist. Hatte es einmal Schmerzen im Kinderwagen, wird es sich immer daran erinnern. Das ist ähnlich wie bei Katzen, die den Katzenkorb meiden, weil sie denken, sie fahren zum Tierarzt. Deswegen ist es wichtig, dem Baby zu helfen und den Kinderwagen als etwas Positives darzustellen.

Viel Zuwendung, Streicheleinheiten und Massagen tun dem Baby gut. Liegt es nicht an den Koliken, könnten es auch Rückenschmerzen sein, weil die Unterlage zu weich oder zu hart ist. Tipp: Immer auf eine gute Matratze setzen. Das gilt bereits für die ersten Monate.

Es ist ratsam einen Kinderwagen mit Trage zu wählen, wo das Baby wirklich gerade im Wagen liegt. Ein dauerhafter Transport im Maxi-Cosi beispielsweise wird nicht empfohlen, weil das Kind darin gewölbt liegt und das schadet dem Wachstum. Die klassischen Kinderwägen sind die besten, weil diese eine gute Matratze aufweisen und dafür sorgen, dass das Kind perfekt liegt.

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Möglichkeit Nummer 3: Das Baby hat zu wenig Platz

Manche Babys benötigen mehr Freiraum und möchten es gar nicht, wenn sie in einem engen Kinderwagen platziert werden. Zwar wird immer wieder behauptet, dass sich Kinder in kuscheligen Umgebungen wohlfühlen, weil diese an die Gebärmutter erinnern. Jedoch kuscheligen Umgebungensind auch Babys verschieden.

Das gilt vor allem für jene, die eine Spätgeburt waren. In den letzten Wochen wird es in der Fruchtblase auch ziemlich eng, sodass Kinder ein Engegefühl erleben. Deswegen ist es oft kein Wunder, dass die Babys nach der Geburt nach mehr Freiraum verlangen.

In den ersten Monaten strampeln die Babys ziemlich gerne, was in einem klassischen Kinderwagen durchaus möglich ist. Werden die Kinder zu eng verpackt, sodass sie sich nicht mehr bewegen können, fühlen sie sich teilweise unwohl.

Zu hohe Temperaturen

Manchmal ist es auch so, dass dem Baby zu heiß ist. Gegen Kälte schützen ist natürlich eine wichtige Voraussetzung für den Spaziergang. Nur manche Eltern übertreiben es und packen ihre Kinder so stark ein, dass ihnen im Endeffekt zu heiß ist. Achtung: Kinder überhitzen leicht, deswegen unbedingt die Kleidung oder die Decken im Wagen optimieren.

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Möglichkeit Nummer 4: Das Baby möchte mehr sehen

Eine weitere Möglichkeit, warum das Baby nicht im Kinderwagen liegen möchte, es hat keinen guten Ausblick auf seine Umgebung. Kinder sind neugierig und möchten etwas sehen. Das gilt auch für Babys, die deswegen nicht gerne im flachen Kinderwagen liegen, Tragetuchweil sie dort fast nichts sehen. In einem Tragetuch schaut die Sache anders aus.

Falls das Baby nach ein paar Monaten plötzlich den Kinderwagen meidet, liegt es vielleicht daran, dass es nach vorne gucken möchte. Viele Kombikinderwägen sind so aufgebaut, dass sich die Sitzfläche verstellen lässt. Einfach umdrehen und dem Kind eine bessere Aussicht ermöglichen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo ein Buggy eine gute Lösung ist.

Falls das Baby nach einigen Monaten immer noch nicht gerne im Kinderwagen sitzt, ist ein Buggy eine gute Alternative. In diesem lassen sich zumindest die Einkaufstüten abstellen, sodass Eltern nicht alles schleppen müssen.

Jedes Kind ist anders, deswegen gibt es kein Patentrezept. Auch sollte niemand sein Kind zwingen, im Kinderwagen zu liegen. Das ist zwar manchmal anstrengend, aber auch diese Zeit geht vorbei.

Fazit:

Die oben genannten Beispiele kommen in der Praxis häufig vor. Sollte das Baby ständig schreien und sich nicht beruhigen lassen, unbedingt zum Arzt gehen und dies abchecken lassen. In der Regel sind es Koliken, die kleine Babys quälen. Eine gute Hebamme oder eine Tragetuchberaterin könnte hier ebenso weiterhelfen, um Alternativen zu schaffen. Wichtig: Nur keinen Stress machen und die erste Zeit so entspannt wie möglich sehen. Dann beruhigt sich auch das Baby schneller.

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