Travelsystem – perfekt für jede Reise

Kinderwagen Travelsysteme 3in1 im Test

Die modernen Alleskönner: Eine Anschaffung und das Travelsystem begleitet das Baby ab Geburt bis zum Sportwagenalter.

Hauck

Ein Kinderwagen Travelsystem lohnt sich schon bei einem mobilen Lebensstil

Man ist viel flexibler als mit einem Kombi-Kinderwagen. Eltern können sich dadurch die Anschaffung von Einzelgeräten sparen. Man kann im Idealfall schon ein komplettes System mit Autositz, Sportsitz, klappbarem Fahrgestell und Babywanne (für 10-13 kg schwere Babys) kaufen. Somit hat man drei Fahrzeuge in einem oder kurz 3 in 1.
Kinderwagen Travelsysteme lassen sich für viele Alltagssituationen mit dem Baby nutzen. Sie decken ein weites Einsatzspektrum ab. In Kombination mit einer Babyschale sind Travelsysteme gute Reise- und Ausflugstalente.

*Zum Reha-Kinderwagen: Hypno 2*

Bei Isofixsitzen muss man auf Kompatibilität achten

clamaro coral travelsystem mit isofixDas Travelsystem besitzt im Idealfall einen höhenverstellbaren Schieber, damit auch verschiedene Leute den Kinderwagen noch bequem schieben können. Arretierbare und selbstausrichtende Vorderräder und eine Luft- oder Luftkammerbereifung gehören ebenso zur Ausstattung. Außerdem kann man bei modernen Travelsystemen die Positionierung der Sitzeinheiten einstellen. Oder die Positionierung des Schiebers in beide Richtungen ist gegeben. Somit ist ein Wechsel der Blickrichtung des Kindes möglich und die meisten Eltern finden das sehr praktisch.

Travelsysteme gibt es auch in Verbindung mit Sportwagen und Buggys. Deswegen muss auch nicht in jedem Fall ein komplettes Kombikinderwagenset gekauft werden. Wenn die Wahl auf ein Isofixsystem fällt, sollte erst mal die Kompatibilität mit dem eigenen Fahrzeug sichergestellt sein. Vor allem Markenhersteller bieten auch modulare Travelsysteme an, die genau auf die Bedürfnisse der Eltern zugeschnitten sind.

Travelsysteme mit der ECE-Autositzgruppe 0

Interessant sind auch die Kinderwagen Travelsysteme, die mit anderen Herstellern von Kindersitzen wie z.B. Marken wie Maxi-Cosi kooperieren. Eltern sind dadurch bei der Wahl des Kindersitzes nicht auf die Marke vom Kinderwagen festgelegt. Denn die meisten Hersteller von Travelsystemen setzen dabei auf ihre eigene Entwicklung mit Kompatibilität zu Autositzen aus eigener Produktion.Maxi-Cosi

Der Kinderwagen soll vor allem auch zum Lebensstil passen. Dieser ist meist eine Frage des Designs. Aber bei der Wahl des Kindersitzes wird man in der Regel strengere Kriterien anlegen. Es werden auch häufig Travelsysteme mit Autositzen der ECE-Gruppe 0 angeboten. Diese werden quer zur Fahrtrichtung auf der Rückbank befestigt. Für Früh- und Neugeborene eignen sich solche besonders gut, wegen ihrer flachen Liegeposition. Allerdings sind jene Babywannen nur wenige Monate nutzbar, da sie nur bis zu einem Gewicht von 10 kg zugelassen sind.

*Zum Reha-Kinderwagen: Hypno 2*

Travelsysteme mit der ECE-Autositzgruppe 0+

Die meisten, die sich ein Travelsystem kaufen, haben im Blick, dass alle Transportlösungen für das Baby bis ins Kleinkindalter abgedeckt werden sollen. Ein Fahrgestell für verschiedene Sitzoptionen ist die Basis für ein Travelsystem. Dann enthalten diese Sets eine Babyschale für kürzere Wege z.B. vom und zum Auto. Für längere Spaziergänge ist eine Babywanne dabei. Hierin kann das Baby flach liegen. Auch vor den verschiedenen Witterungen ist es geschützt. Für später, wenn das Kind sitzen kann, ist ein Sportwagenaufsatz mit dabei.

Kombination mit Babyschale

Die Mobilität von Kind und Eltern erhöht auch der im Set enthaltene Kinderautositz für die ersten Lebensmonate. Dazu kann man die Babyschale ganz einfach vom Fahrgestell lösen und diese im Auto fixieren. Das ist auch sehr praktisch, wenn man viel mit dem Baby unterwegs ist. Unser Tipp: Ein Adaptersystem dient als Schnittstelle zur Aufnahme der Babyschale (Autositz der ECE-Normgruppe 0+ für Babys bis 13 kg).

Hauck Malibu Extra Large All in One

Gutes 3 in 1 Travelsystem für die kleinen Babys

Bei Eltern, die großen Wert auf reichlich Platz für das Baby legen, bei der Wahl ihres Travelsystems, kann sich das „XL“ beim Hauck Malibu Extra Large All in One als falsche Fährte erweisen. Leider liegt hier sogar eine Schwachstelle bei dem Kombikinderwagen. Die Platzverhältnisse sind sogar richtig knauserig. Die enge Babyschale ist sogar unterhalb der empfohlenen Liegemaße von 78 x 35 cm. Somit erklärt sich auch eine Tendenz zu einer nur durchschnittlichen Bewertung bei Eltern.

*Zum Reha-Kinderwagen: Hypno 2*

Leider müssen die Babys mit 5 Monaten umziehen

Das Platzangebot ist sehr wichtig für Neugeborene. Die Füßchen der Babys stoßen bereits mit vier oder fünf Monaten an den Aufsatzrand, so finden die Kinder kaum ausreichend Erholung und Schlaf. (Beispiele sind: Mutsy Evo, Teutonia BeYou V2, Maxi-Cosi Mura 4, Stokke Trailz, Joolz Day Earth oder ABC-Design Turbo 6S)
Die Körperspannung und Haltemuskulatur fehlt dem Baby aber noch für einen Sportsitz. Wenn man das Sitzteil dann nicht absenken kann, muss das Kind zurück in die Wanne oder regelrecht zusammengefaltet werden.

Beengte Platzverhältnisse

Wenig Alternativauswahl bleibt den Eltern, deren Kind normal bis etwas größer gewachsen ist. Auch der Vizeplatz Knorr-Baby Voletto Sport („Befriedigend“, Note 3,1) geizt mit den Wannenmaßen. Im fünften Lebensmonat muss das Baby in den mitgelieferten Sportsitz umziehen. Die Lehne beim Sportsitz des Malibu XL All in One ist obendrein auch noch unhandlich zu verstellen. Nur der Testsieger Römer Baby-Safe bietet dem Kind viel Platz und brilierte in allen Disziplinen. Doch leider lässt sich bei diesem wiederum der Sitz nicht flachlegen.

Ideal für Eltern, die auf das Geld schauen müssen

Auch beim Elternkomfort ist das Mittelmaß des Hauck-Systems gerechtfertigt. Man kann den Schieber nämlich nicht in der Höhe verstellen. Eltern die ca. 180 cm groß sind, schließt er demnach vom potenziellen Kundenkreis aus.
Die Konkurrenz hat aAuf das Geld schauenuch drehbare Aufsätze, eine höhenverstellbare Fußstütze und einen Schwenkschieber für den schnellen Richtungswechsel. Gut ist aber, dass man diesen bereits ganz günstig erhält. Für 350 Euro z.B. bei Amazon erhält man sogar auch noch eine Autoschale dazu. Deswegen hat der Viertplatzierte durchaus Kaufgründe. Für Eltern, die ein bisschen auf das Geld schauen müssen ist dies ideal. Vielleicht findet man diesen Kinderwagen ja sogar gebraucht recht günstig.

Hauck TwisterTrio Travel Set

Mit dem Baby im Sitz Drehen und Wenden

Man hat zwar alle Entwicklungsstufen des Kindes mit nur einer Investition abgedeckt, doch es ist auch ein Kompromiss mit Einschränkungen in allen Altersstufen. Somit hat mancher mit den Komplett-Sets seine Probleme.
Größere Babys haben z.B. oft viel zu wenig Platz in häufig zu labberigen Softtragetaschen. Und man hat auch mit Umbaumaßnahmen und Fingerfallen oft ein Problem. Ein neues Modell im Sortiment von Hauck räumt mit fast all diesen Vorurteilen auf – Das Travelsystem Twister Trio Set.

Die Babywanne im Travelsystem wirkt ein wenig beengt

In erster Linie ist er etwas für Designverliebte. Mit Alu-Flachprofil und schwenkrädrig folgt erTravelsystem optisch manchem Hightech-Designkinderwagen. Deswegen würde eine herkömmliche Lösung auch kaum zum extravaganten Design des Hauck-Kinderwagens passen. Es lassen sich aber auch wichtige Kind-Komfortwerte finden. Also geht es dem Twister Trio Kinderwagen offenbar nicht nur darum, etwas her zu machen. Leider hat er auch ein typisches Problem. Denn die größeren Babys haben es oft eilig, in den Sportsitz umzuziehen, obwohl es noch zu früh für das Sitzalter wäre. Das Innenmaß der Babywanne ist mit 72 cm recht kurz. Das Hauck TwisterTrio Travel Set gibt es für ca. 450 Euro z.B. bei Amazon.

*Zum Reha-Kinderwagen: Hypno 2*

Alle Sitzoptionen lassen sich um die eigene Achse drehen

Als Erstes nennen wir hier das praktische Twister-System. Es tauscht das umständliche Ausrichten der Sitzaufsätze gegen ein einfaches Drehen (Twist) ein. Egal ob man den Sportsitz, die Autoschale (Zero Plus Comfort 0+) oder die feste Babywanne auf das Alugestell baut, durch schlichtes Drehen lässt sich jede einzelne Komponente in die gewünschte Position bringen.

Manche halten das auch für technischen Schnickschnack, da sich der schnelle Wechsel der Blickrichtung mit dem Kind im Sitz auch mit einem Schwenkschieber hätte erreichen lassen. Aber das Trio ist eben auch eine technische Augenweide, passend zum Design. Der Schieber wird einfach in eine senkrechte Position gestellt und die Sitzeinheit dreht man um die eigene Achse.

So ein Travelsystem ist ein echter Glücksgriff für Alle, die sich pfiffige Details wünschen.

*Zum Reha-Kinderwagen: Hypno 2*

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