Hoco Kinderwagen Test

Zuverlässiger Begleiter: der HOCO Kinderwagen

Hoco kinderwagenBei der Auswahl an Modellen bleibt Hoco übersichtlich. Für alle Grundbedürfnisse kann der entsprechende Wagen ausgewählt werden.  Bevor bei anderen Herstellern gesucht wird, kommt der Savage, Tommy oder der Mikra in Frage. Für Fans des Kombikinderwagens gibt es die Modelle Enzo und Toni von Hoco. Wer einen Schwenkschieber sucht, greift zum Modell Grande von Hoco. Für Mamis und Papis mit zwei kleinen Kindern kommt das Modell Tandem zum Einsatz. Zwillingseltern werden sich beispielsweise beim Zwillingskinderwagen Twister umschauen.

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Gerade in der heutigen Zeit, die geprägt ist von immer futuristischer anmutenden Kinderwagen, Buggys oder Jogger, vermitteln die Kinderwagen von Hoco eine gediegene Zuverlässigkeit und Optik. Vielleicht wirkt die ein oder andere Variante wie aus der Zeit gefallen. Während die Mitbewerber Hartan, Teutonia, Hauck oder Zekiwa regelmäßig Neuerungen herausbringen, bleibt Hoco sich und dem eigenen Stil auch 2016 treu.

Die Kombikinderwagen und Buggys werden in Asien produziert. Wie die Kinderwagen wird auch die Homepage von einer schlichten Zweckmäßigkeit geführt. Dennoch gibt es gerade bei den jungen Eltern zahlreiche Fans der Hoco Kombikinderwagen. Denn die Kinderwagen sind durchweg leicht zu steuern, sind zuverlässig und sind beim Preis in der Mittelklasse zu finden. Minimale Schwächen sind bei den Wagen zu finden. Diese kleineren Beanstandungen trüben jedoch nicht gleich die gesamte Freude an den Hoco Fahrzeugen.

Der Beste: Im Test 2016 der Hoco Kombikinderwagen Enzo

Hoco Kombikinderwagen EnzoNach wie vor erfreut sich die klassische Linienführung bei den Kinderwagen großer Beliebtheit. Mit dem gediegenen Äußeren des Kombikinderwagens Enzo von Hoco verbinden viele Eltern eine Robustheit. Vielleicht geht es auch darum, eben nicht den modernsten, stylischsten oder futuristischen Wagen zu besitzen. Wer nicht auf das kleinste Klappmaß beim Kinderwagen achten muss, oder in einer Umgebung lebt, in der auch ein herkömmlicher Kinderwagen bequem bewegt werden kann, der wird am Kombikinderwagen von Hoco Modell Enzo durchaus seinen Gefallen finden. Zudem mangelt es an der aktuell üblichen Ausstattung nicht. Der Enzo verfügt im Test über zwölf Zoll Speichenräder mit Luftreifen.

Des Weiteren ist das Gestell verchromt, die Kinderwagenwanne bietet eine Schaukelfunktion, mit dem Central Folding System wird das Zusammenlegen simpel und für das Sitzteil und die Kinderwagenwanne spendiert Hoco jeweils ein Dach.

Flott unterwegs auf unebenem Untergrund

Die Luftreifen auf den Speichenrädern versprechen komfortables Fahren gerade auch auf Waldwegen oder Schotterpisten, Kopfsteinpflaster oder auf Wiesenterrain. Was andere Eltern zu den Fahreigenschaften meinen, ist uns zur Zeit nicht bekannt. Jedoch vermitteln die Fakten den Eindruck, einen soliden und robusten Kombikinderwagen zu kaufen.

Betrachtet man den Preis von circa 350 Euro für einen Kombikinderwagen, stimmt zudem das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ob das Rangieren in engen Supermarktregalen, oder das Gewicht beim Transport, Kompromisse müssen Sie schließen, wenn ein solider Kombikinderwagen für 350 Euro erhältlich ist. Auch beim Klappmechanismus muss der Langzeitversuch zeigen, wie dauerhaft diese Funktion leichtgängig ist.

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Da fühlt sich keiner verschaukelt

Hoco Kombikinderwagen Enzo SportsitzBis zum Erreichen des Sitzalters sollte der vorhandene Platz in der Babywanne gut reichen. Danach kann das Kleinkind in den Sportsitz umziehen. Außerdem kann die Babywanne mit der Schaukelfunktion Babys beim Einschlafen helfen. Ohne das Gestell kann diese Schaukelmöglichkeit auch im Café oder zu Besuch bei Oma und Opa zum Einsatz kommen. Beim Gewicht ist der Enzo von Hoco mit knapp 18 Kilogramm beim Kombikinderwagen kein Leichtgewicht. Der Sportwagen bringt etwas weniger als 17 Kilogramm auf die Waage. Bereits 2009 achtete die test-Stiftung auf ausreichend Platz bei den Babywannen und Softtragetaschen. Alle waren noch im Bereich des Erlaubten, knapp war der Platz für das Baby im Kombikinderwagen Enzo trotzdem. Doch der Enzo wird ja nicht wegen seines großen Platzangebotes gekauft.

Der Enzo ist bekannt für seinen Hang zum klassischen Design mit Speichenrädern und Chromgestell. Feststehende Räder sorgen für eine hohe Laufruhe. Beim Gewicht ist der Enzo Kombikinderwagen eher im oberen Bereich angesiedelt. Jedoch kann der Hoco mit den ultraleichten Modellen anderer Hersteller nicht mithalten.

Bei den klassischen, robusten Kombikinderwagen im Retro-Look führt dagegen der Hoco die Rangliste an. Mit jeweils einem Dach für Sitzteil und Babywanne ist die Grundausstattung ausreichend. Üblicherweise ist die Rückenlehne verstellbar und wächst mit den Bedürfnissen des mitfahrenden Babys mit. Beim Enzo sorgt der höhenverstellbare Schieber für Fahrspaß bei allen Schiebenden.

Der klassische Schwenk-Schieber-Kombi von Hoco: der Grande

Hoco Kombikinderwagen GrandeWie der Name schon verspricht, bietet der Kombikinderwagen Grande von Hoco reichlich Platz. Und auch beim Preis ist der Grande hier ganz vorn dabei. Denn mit nur knapp 300 Euro ist der Grande Kombikinderwagen relativ günstig. Die Konkurrenz verlangt bei einem vergleichbaren Kinderwagen durchaus mehrere Hundert Euro über dem Preis für den Hoco Grande. Zudem weist das verarbeitete Material im Test keine Schwächen auf. Die Schiebereinstellung lässt sich individuell anpassen. Auf Amazon gibt es immer wieder einige gute Paketpreise für den Grande von Hoco.

Wer sich beim Produktnamen Grande einen großen Kinderwagen vorstellt, der liegt richtig. Schon die Maße in aufgebautem Zustand können sich sehen lassen. Beim Klappmaß sind immer noch 95 x 54 x 47 cm zu veranschlagen. Die Waage gesteht dem Grande mit XL-Tragetasche knappe 19 Kilogramm zu. Hier haben die großen Räder mit zwölf Zoll ihren Preis. Auch das Stahlgestell schlägt sicher mit ein paar Kilogramm zu Buche. Andererseits kaufen Eltern mit dem Grande von Hoco einen komfortablen Kombikinderwagen mit Schwenkschieber, der sich bequem auf dem Land und im Wald fahren lässt. Gerade lange Ausfahrten sind ermüdungsarm mit dem Grande möglich.

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Lange Draußen…

Gerade der Einsatz draußen bei langen Ausfahrten mit dem Grande wird zur Freude durch die großen, gefederten Luftreifen. Diese Luftreifen sind an der Hinterachse und an der Vorderachse gleich groß. Dagegen wird sich das Rangieren in der Stadt nur schwer bewerkstelligen lassen.

Fast sperrig fährt sich der Grande zwischen Cafétischen oder engen Supermarktregalen. Die Spurbreite von 64 cm passt gut durch normal weite Türen. Bei engen Durchgängen oder im Fahrstuhl kann das aber schon fast zu viel an Breite sein. Auch der Transport mittels Bahn wird zum Kraftakt, wenn der Wagen von Hoco mehrmals aus dem Zug und wieder in den Zug gehoben werden muss. Denn dann können fast 19 Kilogramm richtig anstrengend werden.

…aber mit viel Komfort!

Hoco Kombikinderwagen Grande BuggyUnd was braucht ein Kinderwagen der komfortabel sein will? Natürlich Platz für das Baby oder später das Kleinkind. Beim Maß von 35 x 94 hat anfangs das Baby reichlich Platz, später freut sich das Kleinkind über bequemes Fahren und Sitzen. Bei der mitgelieferten Tragetasche kommt der Name noch einmal zum Tragen. Diese XL-Tragetasche hat Platz für all die notwendigen Dinge, die gebraucht werden, damit das Kind unterwegs gut versorgt ist. Zu diesem Thema gehören auch weich gepolsterte Schultergurte sowie die Rückenlehne, die dreimal verstellt werden kann. Auch eine Liegeposition für das Baby oder Kleinkind ist möglich.

Bei der Fußstütze kann aus fünf Positionen gewählt werden. Besonders beliebt sind der in der Höhe verstellbare Schwenkschieber. Auch beim abnehmbaren Dachsack erfüllt die Klimagarantie die Luftzirkulation. Bei jeder Witterung kann durch das Sichtfenster in den Wagen geguckt werden. Es muss nicht um den Wagen herumgelaufen werden.
Insgesamt erfreut der Grande mit XL-Tragetasche preisbewusste Eltern, die aus den vorhandenen Varianten einen Buggy oder Kinderwagen auswählen. Im Test hielt der Hoco Tandem alle seine Versprechen.

Eine lange Tradition

Der Hersteller von Kinderwagen Hoco bietet bereits seit Ende der 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts Kinderwagen der Oberklasse an. Das Sortiment beschränkt sich auf praktische, traditionell wirkende Kinderwagen mit Namen wie Savage, Mikra, Enzo, Toni, Grande und Tommy. Für Geschwister gibt es die Modelle Tandem und Twister. Doch darf man diese Nostalgie nicht mit Langeweile verwechseln.

Über ein halbes Jahrhundert hat die Firma Hoco aus Österreich ihren Platz am Markt verteidigt. Gerade in schnelllebigen Zeiten mit einer immer schnelleren Taktung und immer futuristischer gestalteter Kinderwagen Gestelle finden Eltern Freude an der verlässlichen Markenphilosophie. Nicht jede Mama und jeder Papa ist Fan von durchgestylten und technisch anmutenden Gefährten für ihr Kind. Gerade die traditionelle Gestaltung vermittelt Geborgenheit und erinnert vielleicht sogar ein klein wenig an die Kinderwagen der eigenen Kindheit. Nicht nur bei Kinderwagen ist Retro wieder in Mode.

*Empfehlung 2017: My Junior 3-in-1*

Homepage von Hoco

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